Facebook umgeht Cross-Site-Tracking Blockierung mit Erstanbieter-Cookie

 

Facebook folgt dem Beispiel von Google und Microsoft und implementiert ein neues Erstanbieter-Cookie, um die von Apple und Mozilla in ihren Safari- und Firefox-Webbrowsern implementierten Blockierungsmaßnahmen zu umgehen, so hieß es in einem Bericht von Marketing Land.

Die Entwickler von Safari und Firefox haben die automatische Blockierung des Cross-Site-Trackings hinzugefügt. Apple hat mit der Intelligenten Tracking Prevention (ITP) verhindert, dass Werbetreibende die Nutzer beim Surfen im Internet, mit einem Tracker von einem Drittanbieter, überwachen.

Mozilla hat außerdem beschlossen, alle Cookies, die von Drittanbietern verwendet werden, zu entfernen und ihren Zugriff auf den Speicher des Browsers vollständig zu deaktivieren, um auf die Frustration der Nutzer hinsichtlich der erneuten Werbezielausrichtung reagieren zu können.

Cookies von Erstanbietern sind Cookies, die von Besitzern der Internetseiten erstellt wurden, um die Aktivitäten der Benutzer auf ihrer Webseite zu verfolgen und zusätzliche Funktionen zu aktivieren, wie zum Beispiel um den Benutzer die Benutzung des Internetshops zu ermöglichen.

Im Anschluss, an die Blockierung der Anzeigen auf verschiedenen Internetseiten von Firefox und Safari, führte Google im September 2017 ein Google Analytics-Cookie für AdWords ein. Dadurch konnten die von Apple implementierten Cross-Site-Tracking-Maßnahmen effektiv umgangen werden, um es Werbetreibende zu ermöglichen Anzeigenkonvertierungen und Werbekampagnen Dateien zu erfassen.

Im Januar 2018 hat Microsoft zudem die Funktionen für das Internetübergreifende Tracking für Werbetreibende, die Bing Werbeplattform verwenden, einer automatischen Click-Tag-ID-Option hinzugefügt, dass dabei behilflich ist genaue Daten über die Aktivitäten der Nutzern im Internet zu sammeln.

Facebooks Erstanbieter-Cookie ermöglicht es den Werbetreibenden die Aktivitäten der Nutzer im Internet erneut zu verfolgen.

Nun ist Facebook an der Reihe, Werbetreibenden dabei zu helfen, Cross-Site-Web-Browsing-Daten mit Hilfe einer Erstanbieter-Cookie-Option für das Facebook Pixel-Snippet von JavaScript-Code zu erfassen, mit der Besitzer von Internetseiten die Aktivitäten ihrer Besucher verfolgen können.

„Wir bieten eine Erstanbieter-Cookie-Option für das Facebook-Pixel an, damit Unternehmen die Websseiten-Aktivitäten und die Werbeanzeigenzuweisung in allen Browsern besser verstehen können“, sagte Joe Osborne, ein Sprecher für Facebook.

Darüber hinaus „entspricht diese Änderung der Aktualisierungen anderer Online-Plattformen, da die Verwendung von Erstanbieter-Cookies für Werbeanzeigen und Analysen bei einigen Browsern zur bevorzugten Methode wird. Die Kontrolle, die Nutzer über die Werbeanzeigen haben, wird nicht geändert. “

Laut Facebook können die Besitzer von Werbeinternetseiten ihre Facebook Pixel-Cookie-Einstellungen über das Dashboard des Events Managers ab dem 5. Oktober verändern.

Außerdem können sie das Feature auch bis zum 24. Oktober deaktivieren, wenn das neue Facebook Pixel-Feature verfügbar sein wird und Standardmäßig aktiviert wird.

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